Das Genussdorf Gmachl – Wellness zwischen Stadt und Land

Wir haben’s endlich machen können: Den ersten Wochenendtrip in ein Wellness-Hotel nach der Corona-Zwangs-Reise-Pause! Das erste Mal nach Monaten wieder in einem schönen Pool baden und natürlich feine Kulinarik genießen zu können, das war wirklich befreiend!

In diesem Beitrag kann Werbung enthalten sein, selbst dann, wenn keine Werbekooperation oder anderweitige Zusammenarbeit mit den genannten Unternehmen stattgefunden hat. 

„Vom historischen Treffpunkt der Fuhrleut zum urbanen Dorf für Genussmenschen“ – so beschreibt das familiengeführte 4-Sterne Hotel Gmachl bei Salzburg seinen auf jahrhundertelanger Tradition basierenden Entwicklungsweg. 

Das 4-Sterne-Haus hat uns mit seiner gelungenen Mischung aus dörflich-traditioneller Holzoptik sowie modern-urbanem Flair sehr gut gefallen. 

Überall herrscht durch viel helles Holz und ein sehr schönes Lichtkonzept, Naturmaterialien und Stoffe eine angenehme Wohlfühlatmosphäre.

Restaurant “Tränke”

Im gerade neu gestalteten weiteren Restaurant-Bereich „Tränke“ hat uns Franz Gmachl „der Fünfte“, die mittlerweile achte Generation, an diesem Tisch im Interview über die historische Entwicklung des Hauses erzählt, warum das Gmachl kein „Resort“, sondern ein ganzes Genussdorf ist, die Handwerks-Pfeiler mit Wirtshaus, eigener Metzgerei und Brauerei sowie die Wellnessbereiche vorgestellt und über die aktuellen Erweiterungsarbeiten sowie das kulinarische Konzept gesprochen. Hör mal unsere 🎧 Podcastfolge 156!

eigene Brauerei
Das Foyer zu den Massage-Anwendungen.
Offener Kamin, Teebar und Äpfel im Wellnessbereich

Der Wellness-Bereich auf dem Dach ist ebenfalls mit vielen Holzelementen und klarem Design gestaltet. 

Hier der Eingang zum (textilfreien) Innen-Bereich mit Aufguss-Sauna, Sole-Dampfbad und Infrarot-Liegen.

Darum herum befindet sich ein Ruhebereich mit verschiedenen, bequemen Liegemöglichkeiten.

Der Infinity-Pool auf dem Dach ist für uns ein Highlight des Hauses: mit 33 Grad Wassertemperatur für Burkhard „ottimo“ – 10 von 10 Punkten! 😊

Aber nicht allein das Wasser und die Sprudelliegen machen das Besondere dieses Pools aus, sondern auch das Rundum-Panorama, welches du vom Wasser und von den Liegen aus genießen kannst.

Die Festung Hohensalzburg

Vor allem der Ausblick auf die Festung Hohensalzburg, die du auf Augenhöhe in nur wenigen Kilometern entfernt vor dem Hintergrund der Bergzüge siehst, ist genial.

Im älteren Gebäudeteil gibt es neben einem Innenpool mit Ruhebereich eine schöne Salzbade-Grotte, wo du bei etwa 36 Grad warmen Salzwasser schwerelos schweben kannst. Auch ein Fitnessraum, ein Tennisplatz und ein Fahrradverleih für Touren in die Umgebung komplettieren das Sportangebot.

Unser Zimmer hat mit einem Boxspringbett und dem fantastischen Ausblick auf die Berge durch die große Fensterfront oder vom großen Balkon aus, einer Glasdusche mit Ausschnitten von Partituren von Mozart und dem Bad mit Naturstein-Waschbecken bestochen.

Wir haben die Genusspension gewählt, die ein schönes Frühstück, eine Nachmittags-Jause sowie ein abendliches 5-Gänge-Menü beinhaltet.

Die aktuellen Hygiene-Auflagen, bedingt durch die Corona-Pandemie, bedeuten eine etwas andere und aufwendigere Präsentation der trotzdem großen Auswahl. Säfte etc. werden dir eingeschenkt, Eierspeisen am Tisch serviert

Die Nachmittags-Jause, also eine kleine Zwischenmahlzeit zwischen 14 und 16 Uhr, ist für uns eine optimale Lösung, um appetitmäßig leicht bis zum Abend zu kommen. Hier wird ein kleiner, frischer warmer Imbiss angeboten (hier Gemüseravioli mit fruchtiger Tomatensauce) sowie kalte Kleinigkeiten.

Mit einem frischen Bier aus der eigenen Hausbrauerei bestens geeignet, gechillt den Nachtmittag zu genießen und abends mit genügend Appetit ins Menü zu gehen 😉

In dem 2016 in Betrieb genommenen, eigenen kleinen Sudhaus mit kompletter Produktionsanlage braut ein pensionierter, aber passionierter Braumeister ein paar klassische Biere. Kein Mainstream, sondern etwas charakteristisch Eigenständiges, richtig gut.

Du kannst sie auch schon gleich dort genießen!

Die raffinierte, österreich-mediterrane Küche des sehr schönen Restaurant-Bereich hat uns wirklich begeistert!

Der separate Bereich für die Hauben-Gastronomie war leider noch geschlossen, macht aber Lust auf mehr!

Hauben-Restaurant
Hauben-Restaurant

Das Schöne für dich als Gast ist zum einen die breite Auswahl verschiedener Angebote von einfacher Wirtshausküche bis zum Sterne-analogen Fine-Dining-Menü. Für alles zeichnet der gleiche Küchenchef verantwortlich, was wir bei den Menüs direkt geschmeckt haben.

Gruß aus der Küche

Beim 5-Gang-Abend-Menü der Genusspension gibt es eine fixe Vorspeise, dann kannst du aus zwei Suppen, vier Hauptgängen (Fleisch, Fisch, vegetarisch oder „Klassisch Österreichisch“) wählen, daneben gibt es ein glutenfreies Menü und du kannst zwischen beiden Abfolgen auch hin- und herspringen.

Für den Einstieg haben wir ein Tartar vom gebeizten Lachs mit Avocado und Rote Bete gewählt, wunderschön arrangiert und farblich ein Blick in den Frühsommer. 

Geschmacklich hat das wunderbar harmoniert, auch mit dem Hauswein, einem leichten, dezenten Grünen Veltliner vom Weingut Yamek aus der Wachau.

Weiter ging´s mit einer Suppe: Betina hat die Spargelcreme mit geräucherter Entenbrust gewählt, die nicht nur raffiniert serviert wird, sondern geschmacklich interessant und angenehm anders ist und mit einer schönen Essig-Note fast ein wenig an Salat erinnert, während das Fleisch butterzart auf der Zunge zergeht.

Burkhard hatte sich für die ganz gesunde Variante entschieden, nämlich für eine Basensuppe „Jungzwiebel-Linse“. Er fand sie schon sehr funktional, eine ganz klare Brühe eben, mit sehr, sehr dezenter Aromatik; ganz fein, fast wie ein warmer Kräutertee. 

Danach war das Lachsforellen-Filet, frisch aus dem nur 15 km entfernten Mattsee gefangen, ein echter „Wau“-Gang! Aromatisch so herrlich intensiv und super austariert, das war richtig klasse.

Der Fisch war perfekt gegart und mit einem göttlichen, cremigen und hocharomatischen Ananas Linsen-Relish getoppt. Dazu gab´s ein leicht mariniertes, gehobeltes Fenchelgemüse mit den klassischen Zitrusaromen von Orangen- und Grapefruit-Filets, auch wenn Burkhard die Grapefruit etwas zu sauer war und für ihn die Orange auf jeden Fall gereicht hätte, um diesem Gemüse bei jeder Gabel ein schönes Ausrufezeichen zu verpassen. Begleitet von perfekt gegarten, glutenfreien Nudeln mit Zitronenpfeffer – das waren Spaghetti so richtig echt, wie man sie kennt und liebt. 

Die Kombination mit einem Sauvignon Blanc aus dem Kremstal vom Weingut Tockner hat sehr gut gepasst: Ein schöner Wein, nicht so fett und üppig in den Aromen, aber trotzdem ganz typische Noten wie Cassis und auch ein bisschen Stachelbeere hat der Weiße auch durchaus noch eine gewisse Säure gehabt, die mit den Zitrusaromen wunderbar gespielt hat.

Sehr nett, dass wir ganz selbstverständlich das Rezept für das kongeniale Relish vom Küchenchef bekommen haben – herzlichen Dank und ebensolche Grüße!

Betina stand der Sinn nach Fleisch, deshalb hatte sie sich das klassische Roastbeef vom Bio-Ochsen mit Kräuterrahmsoße, Marktgemüse und einem Griesstrudel bestellt.

Superschön arrangiert, war das Marktgemüse angenehm bissfest gegart und vor allem das Roastbeef allererste Sahne, qualitativ ganz großartig und völlig ausreichend nur mit ein paar Salzflocken oben drauf, perfekt serviert, perfekt im Geschmack. Einzig der Strudel war Betina ein Ticken zu trocken, da war einfach zu wenig Sauce für sie auf dem Teller. Aber das schwäbische „Saucen-Maß“ ist sowieso nirgends sonst auf der Welt voll zu befriedigen 😉

Zum Schluss wäre eigentlich noch ein Schokoladenmousse mit Mango und Knusperhippe gekommen. Da drauf haben wir verzichtet, weil die Gänge bis dahin nicht nur sehr gut, sondern auch von der Menge her wirklich sehr ausreichend sind. Deshalb haben wir uns nur noch zur Käseauswahl durchringen können, eine gute Entscheidung!

Schön arrangiert und begleitet von aromatischem Brot, erschien ein perfekt gereifter Ziegenkäse, wunderbar cremig und richtig satt in der Konsistenz, perfekt gepaart mit einer Fruchtmarmelade aus Meerrettich und Birne. Dabei noch ein Frischkäse mit Schnittlauch und Kräutern oben drauf, ein Bergkäse, der leicht geraucht war und ein leichter Rotschmierkäse dabei, für Burkhard das perfekte Dessert!

Das Corona-Abstands-gerechte Foto mit dem Juniorchef, dem „fünften“ Franz der Familie. Das Genussdorf Gmachl ist perfekt für einen Kurzurlaub, für ein verlängertes Wochenende, aber auch für eine ganze Woche oder mehr, denn du hast Salzburg, die Kulturstadt vor der Nase, du hast die Berge und du hast Seen. Es ist für jeden Geschmack was dabei, sowohl in der Gegend wie auch im Hotel. Ein netter und in jedem Fall genussvoller Tipp!

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