Ruheoasen, Genussadressen und autochthone Weine – Vom Tramuntanagebirge über Binissalem in den Südosten Mallorcas.

Wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden, ein ruhiges Hotel am Rande des Tramuntanagebirges zu wählen, weil wir die Weingegend um Binissalem erkunden wollten. In der alten Ölmühle S’Olivaret haben wir eine sehr schöne Unterkunft gefunden. Das alte Gebäude mit seinen dicken steinernen Mauern bietet im Sommer ein angenehmes Raumklima und auf der Terrasse des eigenen Restaurants kannst du sehr gut speisen. Hier kannst du die Ruhe hören, weil weit und breit kaum andere Häuser sichtbar sind und die angrenzende Straße nur sehr wenig befahren ist.

Der Hotelpool war so groß, dass du darin auch schwimmen kannst, allerdings war er auch im August ziemlich kalt. Für bekennende Warmduscher, wie Burkhard 🙂, war das eine echte Herausforderung und für mich eine große Kunst, ihn zu einem Bad zu überreden.

Für seinen Mut wurde er am Abend entschädigt. Denn nach dem leckeren Menü haben wir es uns bei einem Glas „Hierbas mixtas“ unter dem uralten Olivenbaum gemütlich gemacht.

Tagsüber haben wir immer mal wieder total relaxte Ausflüge im Nordwesten der Insel unternommen. Einer davon hat uns nach Alcudia geführt. Die Altstadt ist ganz nett und der Strand ist vor allem für Kinder sehr schön, weil dieser nur sehr langsam ins Meer abfällt.

Zum Cap Formentor sind wir natürlich auch gefahren, allerdings nicht dort angekommen. Mir (Betina) war am Ende die Straße einfach viel zu eng und die Abhänge daneben zu steil, weshalb wir kurz davor wieder kehrt gemacht haben. Trotzdem haben wir hier ein paar schöne Fotos für dich, die den Weg dort hin sehr gut zeigen.

Der Ausflug nach Soller war schon deshalb Pflichtprogramm, weil Burkhard unbedingt mit der alten Holzbahn in den Hafen fahren wollte. Das Städtchen ist wirklich malerisch und hat einen sehr schönen Charme. Leider kamen wir erst sehr spät an diesem Tag dort an, sodaß wir die Bahnfahrt nicht mehr machen konnten.

Wer auf Mallorca ist, sollte natürlich auch mal die Inselhauptstadt Palma besuchen. Aber Vorsicht vor den Langfingern, die sind dort sehr aktiv. Und obwohl wir vorbereitet waren, hat es Burkhard trotzdem erwischt. Er konnte gar nicht so schnell reagieren, wie ihm sein Geld aus der Hosentasche geklaut wurde.

Den Überblick behalten kannst du im Hotel Valparaiso am Rande der Stadt dafür sehr gut. Du hast einen wunderschönen Blick auf den Hafen und die Kathedrale. Im SPA-Bereich kannst du dich sehr gut erholen und das Frühstückbuffet in diesem Hotel ist das größte und beste, das wir je gesehen und genießen durften. Schon am Morgen wird dort frisches Gemüse, Fisch und Fleisch gegrillt und insgesamt eine Auswahl präsentiert, dass du nicht weißt, wo du anfangen sollst.

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Oberhalb dieses Hotels kannst du das Restaurant Mesón Ca’n Pedro besuchen, das landestypische Gerichte serviert und vor allem auch von Einheimischen sehr stark frequentiert wird. Wir haben dort sehr gutes Fleisch vom Grill gegessen und uns richtig wohl gefühlt in der authentisch mallorquinischen Gesellschaft.

Auch im Südosten der Insel kann es sehr beschaulich zugehen. Im Hotel Son Cosmet unweit der Stadt Campos, die bekannt für Kapern ist, haben wir in dieser komplett renovierten Finca aus dem 13. Jahrhundert traumhaft gut geschlafen. Diese Gegend ist geprägt von den Windmühlen und insgesamt eher ruhig. Einmal in der Woche gibt es einen schönen Wochenmarkt in Campos und nette kleine Bars /Cafés.

Viel mehr Trubel gibt es dafür auf dem Wochenmarkt von Santanyi. Dort kannst du das Flor de Sal natur oder affiniert mit Hibiskusblüten, schwarzen Oliven und vielem mehr kaufen. Die Deutsche Katja Wöhr ist vor vielen Jahren dorthin übergesiedelt und hat begonnen, die beliebten Salzkristalle aus den Salzbecken abzuschöpfen und zu vermarkten. Schon lange kannst du das auch in Deutschland kaufen und wir finden, dass es ausgezeichnet schmeckt.

Das bezaubernde Fischerdorf Cala Figuera liegt nur ein paar Kilometer entfernt und ist ein beliebtes Postkartenmotiv. Wenn du in der Gegend bist, solltest du unbedingt einen Abstecher dorthin machen. Die romantische Bucht kannst du von der aufsteigenden Uferpromenade sehr gut bestaunen, traumhaft schöne Fotos davon machen und sehr guten Fisch essen. Die kleinen Fischerboote und kleinen Häuser sind wirklich zauberhafte Motive.


Quelle: pixabay Foto Cala Figuera

Hier geht es zum Podcast über Mallorca, mit noch vielen weiteren Informationen über die Weine der Insel.

Außerdem findest du auf der Podcastseite alle Links zu den vorgestellten Adressen. Reinhören lohnt sich also.

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