Alberobello – Wo du Trulli in in Ruhe fotografieren kannst.

1. Es war einmal eine Stadt…………

Es war einmal eine Stadt aus kleinen wei├čen H├Ąusern, die nur aus einem Raum bestanden. In diesen H├Ąusern lebten die Menschen, kochten, schliefen und erholten sich von der Arbeit auf den Feldern. Umgeben war die Stadt von fruchtbaren B├Âden, auf denen gr├╝ne Olivenhaine neben prallen Weing├Ąrten standen. Ihre H├Ąuser hatten keine D├Ącher wie sonst ├╝berall ├╝blich. Nein, die Bewohner hatten ihnen graue Zipfelm├╝tzen aufgesetzt, die am oberen Ende mit einem wei├čen Bommel endeten. Manchen Zipfelm├╝tzen wurden mit wei├čen Steinen Muster eingelegt, die Sterne, den Mond, die Sonne oder einen Kerzenleuchter zeigten. Durch diese Stadt zog sich eine breite Stra├če, die Largo Martellotta, an der sich viele kleine Gesch├Ąfte befanden. Entlang dieser Stra├če lag zur einen Seite der Stadtteil Rione Monti und zur anderen Seite Rione Aia Piccola. 

  1. Es war einmal eine Stadt ……… – eine kleine Geschichte der Trulli
  2. Anreisen und Parken in der Stadt
  3. Rione Aia Piccola – das ruhigere Stadtviertel
  4. Rione Monti – das Stadtviertel mit den Souvenirgesch├Ąften
  5. Die bekanntesten Trulli mit ihren wei├čen Symbolen
  6. Das Ristorante al Buco in Torre Canne
  7. Ristorante & Pizzeria “La Manna del Pozzo” in Pozzo Guacito
  8. Zur Podcastepisode 179

In diesem Beitrag kann Werbung enthalten sein, selbst dann, wenn keine Werbekooperation oder anderweitige Zusammenarbeit mit den genannten Unternehmen stattgefunden hat. 

So oder so ├Ąhnlich k├Ânnte die Geschichte ├╝ber die Stadt Alberolbello beginnen. Tats├Ąchlich gibt es eine ├ťberlieferung zur Entstehung, die berichtet, dass Giangirolamo II. Acquaviva, Feudalheer der Gegend im 17. Jh., eine List anwendete, die den Hausbesitzern die Grundsteuer ersparte, die sie an den K├Ânig von Neapel abgeben sollten. Er wies die Bev├Âlkerung an, m├Ârtellose Steinh├╝tten zu bauen, die sie dann als Steinhaufen deklarierten, um so die Abgaben vor den Steuereintreibern zu sparen. Immer, wenn die Steuereintreiber in der Gegend waren, nahmen sie die Zipfelm├╝tzend├Ącher ab und liessen nur die quadratischen Grundmauern stehen. So konnten sie zwar geschickt den K├Ânig ├╝berlisten, mussten dann aber doch irgendwann die Abgaben an Gian Girolamo entrichten.

Die Trulli im Itria-Tal, so werden diese kleinen Kunstwerke genannt, machen diese Gegend zugleich zum lebendigen Museum, wie zur Kunstausstellung f├╝r Fotografen und Touristen aus der ganzen Welt. 

2. Anreisen und Parken in der Stadt

Wir sind mit unserem Cabrio angereist und in Alberobello den braunen Schildern mit der Aufschrift ÔÇ×Centro StoricoÔÇť gefolgt. So wirst du auch zu den zentrumsnahen Parkpl├Ątzen gelotst. In der Via Independenza haben wir einen Parkplatz ausgew├Ąhlt, f├╝r den wir 4 Euro pro Tag bezahlt haben. Die Preise variieren je nach Saison und sind dennoch die bessere Alternative auf der Suche nach den begehrten Stellpl├Ątzen. Falsches Parken kann in dieser Touristenhochburg schnell zum teuren Spa├č werden. 

3. Rione Aia Piccola – das ruhigere Stadtviertel

Zu Fu├č haben wir etwa 200 Meter weiter die belebte Largo Martellotta erreicht und sind rechts abgebogen in die ÔÇ×Via Brigata ReginaÔÇť. Wir hatten die Aussichtsplattform ÔÇ×Belvedere Santa LuciaÔÇť entdeckt und wollten von dort oben Fotos und Videos machen. Die Treppe ÔÇ×Scalinata dellÔÇÖamoreÔÇť, die mit roten Herzen verziert ist, f├╝hrt dich direkt dorthin und gleichzeitig hinauf in den ruhigeren Stadtteil ÔÇ×Rione Aia PiccolaÔÇť. 

Folgst du der ÔÇ×Piazza Gian GirolamoÔÇť sempre dritto, also immer geradeaus, dann erreichst du den h├╝bschen kleinen Platz ÔÇ×Piazza del PopoloÔÇť, an dem sich auch das Rathaus von Alberobello befindet. Hier kannst du abseits vom Trubel in einer kleinen Bar verweilen, vielleicht im Schatten etwas K├╝hles trinken, um dann mit viel Zeit im Gep├Ąck von Trullo zu Trullo zu ziehen und dich von dieser Atmosph├Ąre vereinnahmen zu lassen. Verlass dich drauf, du wirst ganz oft sagen: ÔÇ×das ist jetzt aber wirklich das letzte Foto, das ich macheÔÇť und dann einen Moment sp├Ąter schon wieder den Ausl├Âser zu dr├╝cken. Die Motive lassen dich einfach nicht los. 

In diesem Stadtteil kannst du auch als Tourist in einem dieser TrulliÔÇÖs ├╝bernachten. An manchen Eing├Ąngen haben wir Schilder mit der Aufschrift B&B entdeckt. 

An der Stra├čenecke in der ÔÇ×Via Duca degli AbruzziÔÇť, wo du in die ÔÇ×Via Guiseppe VerdiÔÇť gelangst, wenn du links abbiegst, stehst du direkt vor einem Trullo mit einem wei├čen Fahrrad vor der T├╝r und einem Schild an der Wand, das dich dazu einl├Ądt, den Trullo von innen zu besichtigen. Ein ├Ąlteres Ehepaar hat hier das Haus f├╝r dich ge├Âffnet, um einmal echte Trulloluft zu schnuppern. Es ist wie ein kleines Museum, das kostenlos die T├╝r f├╝r dich aufh├Ąlt. Auf einem Tisch im Rauminneren steht ein kleines K├Ârbchen, in das du dein Trinkgeld legen kannst, das von den Gastgebern mit einem herzlichen ÔÇ×GrazieÔÇť kommentiert wird. 

Erfinderisch sind sie schon, die Bewohner dieser kleinen Trulli. Aus Platzmangel wurde hier eine Zwischendecke unter der Zipfelm├╝tze im Rauminnern eingezogen und kurzerhand eine Leiter angebracht. So entsteht ein kleiner Dachboden f├╝r die Dinge, die nicht immer gebraucht werden. Hinter dem Vorhang neben dem Bett wurde nachtr├Ąglich ein kleines Bad eingerichtet, das f├╝r ein wenig Komfort heutzutage sorgt. 

Wir werfen auch gerne mal einen Blick hinter die H├Ąuser und laufen mit unserer Kamera in Hinterh├Âfe. Selbstverst├Ąndlich nur dort, wo es erlaubt ist, oder wir fragen einfach die Hausbesitzer, wenn wir sie sehen. So finden wir immer mal wieder nette Pl├Ątzchen, die abseits vom Mainstream liegen. Du wei├čt ja, wir sind immer auf der Suche nach dem Besonderen. Mitunter steigen wir den Bewohnern direkt aufs Dach ­čśë

4. Rione Monti – das Stadtviertel mit den Souvenirgesch├Ąften

Deutlich touristischer zeigt sich der Stadtteil ÔÇ×Rione MontiÔÇť, der sich teilweise steil den Berg hochzieht. Die alten Steine auf den Wegen sind ganz sch├Ân glatt und erst recht, wenn es regnet. High heels sind f├╝r diese Tour auf jeden Fall nicht die beste Wahl, es sei denn, du bist Vollprofi mit diesen Schuhen. 

Es gibt zwei Stra├čen, die du f├╝r deine Erkundungstour nutzen kannst. Gehst du die ÔÇ×Via Monte San MicheleÔÇť entlang nach oben, kommst du auf der rechten Seite an die ÔÇ×Via Monte SabotinoÔÇť, an der die ÔÇ×Locanda del GalloÔÇť (etwas zur├╝ckgesetzt) liegt und ein kleiner Ruhepunkt f├╝r eine gepflegte Pause sein kann. Stundenlanges Erkunden der engen Gassen macht bekanntlich hungrig und durstig, weshalb wir uns dort bei einer Burrata mit Salat und Pomodori etwas erholt haben. 

Sehr angenehm fanden wir auch den Hinweis links oben in der Men├╝karte ÔÇ×NO Wi-Fi, only Wine!ÔÇť, der den Besuchern Zeit f├╝r einen Cooldown verschafft. ­čĄú Wir sind zwar bei der gro├čen Flasche Acqua frizzante geblieben, haben aber trotzdem die Ruhe genossen und den Blick ├╝ber die bunten Blumen auf die beiden T├╝rme der Kirche im Hintergrund. Ein Baustil, der erfrischend anders ist!

Ein Fotomotiv, das dir ├╝berall im Internet begegnet, ist das rote Fahrrad mit den Blumen und den Blick auf die h├╝bsch dekorierten Trulli, die kleine Souvenirgesch├Ąfte beherbergen. Dieses Foto mussten wir nat├╝rlich auch machen.

5. Die bekanntesten Trulli mit ihren wei├čen Symbolen

Alternativ kannst du die ÔÇ×Via Monte SabotinoÔÇť entlang nach oben oder unten schlendern, je nachdem, woher du kommst. Auch hier findest du typische Souvenirs und jede Menge Schnick Schnack f├╝r zuhause. Oben angekommen in der ÔÇ×Via Monte PerticaÔÇť, stehen die sechs Trulli nebeneinander, die die h├╝bschen wei├čen Symbole in den grauen Zipfelm├╝tzend├Ąchern pr├Ąsentieren. Das kannst du nicht verfehlen, weil dort viele Menschen stehen, die Fotos davon machen. Wir hatten Gl├╝ck in der Nebensaison, wir haben nur eine italienische Familie mit auf dem Bild. 

Folgst du dieser Stra├če noch ein paar weitere Meter, kommst du direkt zur Chiesa di SantÔÇÖAntonio, die sich mit einer Dachkonstruktion im Trulli-Stil pr├Ąsentiert. Links und rechts der Stra├če siehst du gr├╝ne Baumkronen, die einen erfrischenden Kontrast zu den grauen Trulli des Centro Storico bieten. Wir haben von oben noch einen herrlichen Blick auf die weiter entfernte neoklassizistische Kirche ÔÇ×Basilica dei Santi MediciÔÇť genossen, die in der gepflegten Neustadt liegt. Direkt dahinter steht eine weitere Attraktion, der Trullo Sovrano. Er ist der einzige Trullo mit einem Obergescho├č.

Trulli und Blumenschmuck an den wei├čen Hausw├Ąnden soweit das Auge reicht, das ist Alberobello. Es hat uns einige M├╝he und Zeit gekostet ­čśë die Fotos f├╝r diesen Blog auszusuchen. Gro├č war die Verlockung, noch viel mehr Fotos einzustellen! ÔÇ×Versuchungen sollte man nachgeben. Wer wei├č, ob sie wiederkommen!ÔÇť hat Oscar Wilde einmal gesagtÔÇŽwir hoffen, der Verlockung nicht allzu sehr nachgegeben zu haben ­čśŐ

Da wir schon vor Jahren einmal in Alberobello waren, hat uns dieser eine Tag f├╝r einen Besuch gereicht. Wenn du ganz entspannt in diese Zipfelm├╝tzenstadt eintauchen m├Âchtest, dich nicht von der Hektik der Tourismusstr├Âme treiben lassen willst und auch die weniger touristischen Teile der Stadt entdecken m├Âchtest, dann plane mindestens zwei volle Tage f├╝r deinen Besuch ein. Gen├╝gend Angebot f├╝r ├ťbernachtungsm├Âglichkeiten gibt es, und auch bei Nacht bietet diese Stadt viele sch├Âne Fotomotive. Die fehlen uns allerdings auch noch, vielleicht holen wir das einmal nach. 

Die Masseria Relais del Cardinale in der N├Ąhe des kleinen Ortes Pozzo Guacito war unser Ausgangspunkt f├╝r die Erkundungstouren im Valle dÔÇÖItria. Hier kommst du zum Blog ├╝ber die Masseria mit ihrem riesigen Salzwasserpool und zum ­čÄž Podcast 178 

6. Das Ristorante al Buco in Torre Canne

Diese fruchtbare Gegend ist gepr├Ągt von Olivenhainen und Weing├Ąrten, in denen sehr aromatische wei├če Trauben kultiviert werden. Wir haben bei einem Abendmen├╝ im Ristorante ÔÇ×Al BucoÔÇť den Minutolo von der Kellerei Polvanera genossen. Frisch und trocken mit Noten von Zitrusfr├╝chten, Litschi, Passionsfrucht und Guave, so pr├Ąsentierte er sich uns im Glas. Die ausgewogene Frische und Mineralit├Ąt haben sehr gut die Aromen der einzelnen G├Ąnge unterstrichen. Mit seinen 12,5 % Vol. Alkohol war dieser Wein ein perfekter Men├╝begleiter an einem herrlich warmen Sp├Ątsommerabend im September. 

Das Fischrestaurant liegt direkt neben dem Leuchtturm in Torre Canne und direkt am Mare Adriatico. Bei ge├Âffneten Fenstern weht eine frische Brise Salzwasser durchs Restaurant, und auf der h├╝bschen Terrasse h├Ârst du au├čerdem die Wellen, wie sie an die felsige K├╝ste schlagen. Im Abendlicht und bei Vollmond, wie hier auf dem Bild, kannst du einen sch├Ânen Abend verbringen und dich mit ganz frischem Fisch verw├Âhnen lassen. Das Ristorante ist aus einer Fischhandlung entstanden. Noch heute wird direkt an der Stra├če der fangfrische Fisch zum Kauf angeboten und in der K├╝che des Restaurants zu schmackhaften Gerichten zubereitet. 

Spaghetti alle Vongole mussten es f├╝r Burkhard sein. Klar, nach einem Corona-Sommer zuhause, ohne Meer vor der T├╝r, war der Wunsch nach frischem Fisch und Meeresfr├╝chten gro├č. Ein guter Einstieg in die Fischk├╝che Apuliens war es au├čerdem. 

Orecchiette, die Nudelform Apuliens, sollten es f├╝r Betina sein. Aus frisch zubereitetem Pastateig mit einem herrlich duftenden Tomatensugo und den Basilikumbl├Ąttern, die leider vergessen wurden (naja geschenkt ­čśë ), war auch f├╝r sie der kulinarische Apulieneinstieg perfekt. 

Beim zweiten Gang, dem Pesce spada (Schwertfisch) in der geschmorten Tomatensauce mit Kapern, waren die fehlenden Basilikumbl├Ątter vergessen. Ich liebe diese Aromen, und beim Schreiben dieses Artikels schmecke ich sie erneut auf meiner Zunge. Eine himmlische Kombination, vor allem dann, wenn der Fisch so wunderbar saftig und frisch serviert wird. Den Schwertfisch saftig zu servieren ist eine Kunst. ­čĹĘÔÇŹ­čŹ│­čĹęÔÇŹ­čŹ│ Ein Hoch auf die Person in der K├╝che, die am Herd stand!

Thunfisch mit Sesam, reifen Tomaten, k├Âstlichem Oliven├Âl und einer Garnitur von Basilikumbl├Ąttern mit Balsamicokreisen, so wurde der zweite Gang f├╝r Burkhard serviert. Begleitet von frisch gegrilltem Gem├╝se und einem Schluck Minutolo war er augenblicklich im siebten Fischhimmel ­čą░ Klar, er hatte ja auch meinen Basilikum auf dem Teller ­čĄú­čĄú

Es war ein sch├Âner Sp├Ątsommerabend in diesem Fischrestaurant. Besonders f├╝r Burkhard war der Ausblick genial. Er schaute den ganzen Abend auf den Weink├╝hlschrank, der zum Gl├╝ck weit entfernt stand ­čśë und das wundersch├Âne Farbspiel der Ros├ęweinflaschen (links oben im Flaschenk├╝hlschrank). 

Die Tische in diesem Restaurant blieben ├╝brigens nicht lange leer. Wir waren ausnahmsweise mal sehr fr├╝h beim Abendessen. Das war unser Gl├╝ck, denn wir hatten nicht reserviert und dennoch einen Platz bekommen. Alle anderen Pl├Ątze f├╝llten sich nach 20.00 Uhr sehr schnell. Es war unser zweiter Abend in Apulien und die zweite Erfahrung, dass eine Platzreservierung sinnvoll ist, wenn du dich nicht aufs Gl├╝ck verlassen m├Âchtest. Da die Italiener gerne und oft zum Essen gehen, bietet es sich an, Tischreservierungen vorzunehmen. Was wir anschlie├čend auch immer gemacht haben. Es ist ├╝brigens egal, zu welcher Jahreszeit du reist, m├Âchtest du auf Nummer sicher gehen, dann reserviere rechtzeitig. 

7. Ristorante & Pizzeria “La Manna del Pozzo” in Pozzo Guacito

Direkt an der Hauptstra├če von Pozzo Guacito, in Richtung Torre Canne, liegt das Ristorante ÔÇ×La Manna del PozzoÔÇť. Ziemlich unscheinbar wirkt es von au├čen. Mit seiner Terrasse, die von einem ├╝berdimensionierten Plastikpavillon wetterfest gemacht ist, wirkt es sehr einfach.

Tats├Ąchlich verbirgt sich hier eine Pizzeria und Ristorante, wo man wirklich sehr gut essen kann. Auch hier lohnt es sich, eine Reservierung vorab vorzunehmen. Viele Einheimische leisteten uns hier beim Abendessen Gesellschaft. Seeigel sind in diesem Restaurant sehr beliebt. Wir haben oft gesehen, wie sie serviert wurden, uns selbst aber nicht getraut, sie zu bestellen. Das hat Burkhard zu einem sp├Ąteren Zeitpunkt aber nachgeholt. 

Ein erster Gang mit Pasta, d├╝nnen frittierten Streifen von der Aubergine, Speckstreifen und gehobeltem regionalen K├Ąse des ÔÇ×CaciocavalloÔÇť haben uns ebenso begeistert wie die frischen Tagliolini mit Gamberi, Pistazien und Burrata Stracciatella. Einfach herrlich ,die Aromen dieser authentischen K├╝che, die ganz frisch zubereitet wurde.

Eigentlich un├╝blich, so nah am Meer eine Salsiccia vom Grill zu bestellen. Betina wollte aber an diesem Abend keinen Fisch. Es war gut so. Sie schmeckte unglaublich gut, so dass wir sie gerne ├Âfter genie├čen w├╝rden. Burkhard wollte Fisch und hat sich deshalb f├╝r Grigliata mista di pesce entschieden. Schwertfisch, Shrimps, Oktopus und Tintenfisch mit einer Garnitur aus Zitronen, Prezzemolo (Petersilie) und frischem Oliven├Âl lagen auf seinem Teller und er hatte ein freudiges Grinsen im Gesicht. Begleitet wurde der Fischgang von einem wei├čen Hauswein, der sich wirklich gut trinken l├Ąsst.

Weil es uns hier so gut geschmeckt hatte und das Ristorante in der N├Ąhe der Masseria Relais del Cardinale liegt, waren wir noch einmal dort zum Abendessen. Dieses Mal f├╝r eine Pizza und Fleisch, was von einer Vorspeise zum Teilen ÔÇô ÔÇ×da condividereÔÇť -eingeleitet wurde. Frische regionale Wurstwaren mit einer Salatgarnitur und Burrata. Ganz unspektakul├Ąr und dennoch sehr gut im Geschmack. 

Lammkotelett und Pizza Napoletana wurden uns in Begleitung eines roten Hausweines an diesem Abend serviert. Wieder waren wir sehr zufrieden von der Qualit├Ąt, die uns hier serviert wurde. Beide Ristoranti k├Ânnen wir dir weiterempfehlen, wenn du in der Gegend bist. Wir w├╝rden selbst dort wieder essen, und by the way, am liebsten jetzt sofort! 

8. Zur Podcastepisode 179

Ach ├╝brigens: Warum ich (Betina) bis heute keinen Trullo in unserem Garten stehen habe, Burkhard aber daf├╝r einen Alfa Spider in der Garage ­čśŐ das h├Ârst du hier im ­čÄž Podcast 179

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