Kleine Auszeit für Körper und Kulinarik in Franken

Für uns beginnt eine kleine Auszeit für Körper und Kulinarik, für Wellness von innen und außen in Franken in der Franken-Therme in Bad Windsheim. Hier kannst du in richtig angenehmen, warmen Salzwasser direkt aus dem Solestock unter der Region baden und entspannen.

Das sehen offenbar nicht nur wir so 😊

In diesem Beitrag kann Werbung enthalten sein, selbst dann, wenn keine Werbekooperation oder anderweitige Zusammenarbeit mit den genannten Unternehmen stattgefunden hat. 

Foto Quelle: https://franken-therme.net/

Den Ausflug ans „kleine tote Meer“ in Franken gönnen wir uns immer gerne, mit 26.9% Solegehalt kannst du im Salzsee unter einer Kuppel und auch im Freien deine Haut und noch mehr regenerieren. Du schwebst hier völlig schwerelos im Wasser, aber wegen dem Auftrieb durch den Salzgehalt kannst du dich kaum aufrichten. Achtung bei offenen Schnittwunden: NACHHER sind die sicher geheilt, aber VORHER brennt es wie die S..

Mehrere Innenbecken und ein weiteres Außenbecken von 1,5% bis 12% Solegehalt und Temperaturen zwischen 32 und 36°C sowie Entspannungsliegen innen und außen, Dampfbad, Sauna und Wassermassagen usw. komplettieren das Wellness-Angebot.

Foto Quelle: https://franken-therme.net/

Für uns ist das 12 % Solebecken mit 38 Grad das absolute Highlight: Reinlegen und schweben, die Ohren unter Wasser hören dezente klassische Musik, dann weißt du, wie man Entspannung buchstabiert!

Nach dem Chillen in der Therme mögen wir es gar nicht, diese Entspannung so abrupt zu unterbrechen und direkt wieder heimzufahren. Appetit und Durst haben wir nach dem Baden sowieso 😉 Deshalb hier unsere ausgewählten Tipps, um etwas Gutes zu essen, zu übernachten und am nächsten Morgen ein entspanntes fränkisches Frühstück zu genießen!

Fünf „Wein-Freunde“ haben direkt an der Therme mit deren Betreibern gemeinsam das „Genusswerk“ auf die Beine gestellt.

Zwei der fünf Freunde hatten wir schon in sehr interessanten Interviews: In unserer Podcastfolge 023 erfährst du von Bernd Hofmann aus Ipsheim vieles über fränkische Weine und ihre Charakteristik, über den „Alleskönner“ Silvaner und die 40 Chancen jeden Winzers, und in Folge 034 hörst du den „Punk“ unter den fränkischen Winzern, Christian Stahl aus Auernhofen, der als Koch ebenso kreativ und eigensinnig ist wie als Winzer.

Hier kannst du unter anderem deftige Bratwürste aus dem Rauch hinter den Fensterscheiben sowohl außen, innen und zum Mitnehmen genießen.

Foto Quelle: https://www.bad-windsheim.de/

Bad Windsheim ist ein Städtchen mit dem gemütlichen Flair eines Örtchens: Altes Fachwerk, dessen Gemütlichkeit zum Thermen-Thema wunderbar passt: Klein, schnuckelig, weit weg von jeglicher Großstadthektik und schon mal ein guter place to be nach einem schönen Thermenaufenthalt.

Quelle Foto: booking.com

Das Flair Hotel Zum Storchen mitten in Bad Windsheim ist ein kleines Boutique Hotel mit ursprünglicher, fränkischer Atmosphäre. 

Alte Holzdielen im Treppenhaus, in der Gaststube urtypisches fränkisches Wirtshaus-Flair gibt dir das Gefühl, du bist mitten unter den Einheimischen, die am Stammtisch ihre Halbe genießen und über Gott und die Welt debattieren.

Die Küche ist ganz normal, einfach, fränkisch und gut: Bratwurst (und eine gute ist eine Kunst für sich!), Schnitzel mit Kartoffelsalat (übrigens ein Lieblingsgericht von Oma für Bernd Hofmann) und ein gutes Frühstück sind grundsolide Genüsse.

Durchaus etwas raffinierter geht es im „Roten Ross“ in Marktbergel zu, ca. 10 km von Bad Windsheim gelegen.

Britta und Thomas Bogner haben die heimelige Atmosphäre des richtig alten Fachwerkhauses mit den kleinen Fenstern sehr schön optimiert. In den Gasträumen dominiert warmes Holz und effektvolle, aber angenehm dezente Dekoration.

Bei unserem letzten Besuch stand Weihnachten vor der Tür: Das gemütliche Licht innen wärmt einen nach einem Tag in der Therme nochmals.

Die BiB Gourmand-dekorierte Küche ist exzellent, das beginnt schon bei der außergewöhnlichen Menükarte, die das Holzthema fortschreibt. Die ist inhaltlich übersichtlich, bietet aber gerade dadurch Gewähr für absolute Frische und wechselnde kulinarische Köstlichkeiten.

Fränkische Biere haben es uns angetan, weil sie für uns noch Charakter-Biere sind, bei denen die individuelle Handschrift der Braumeisters und kein Mainstream dominiert. Eines unserer Lieblinge, das Zirndorfer Landbier, gibt’s hier frisch vom Fass – genau das Richtige für den Durst nach einem Badetag 😉

Schöne Tischdeko – ein wenig im Country-Style – und warmes Kerzenlicht macht Lust auf ein schönes Menü.

Bei unserem letzten Besuch im Roten Ross kurz vor Weihnachten lag uns der Sinn nach Fleisch. Zum Auftakt begleitete eine frische, selbstgemachte intensive Kräuterbutter krosses Baguette und fränkisches Landbrot.

Das Amuse Bouche war ein kleines Scheibchen Roastbeef mit halbgetrockneter südfranzösischer Tomate sowie Olive und lockte den Gaumen schon mal auf einen Fleischgenuss…

Die mit steirischem Kürbiskernöl verfeinerte Kürbissuppe mit Kürbismousse wärmte anschließend den Magen für das Lamm vor.

Das schön gegarte Lamm lag auf gergrilltem Gemüse, das Fleische sehr zart und geschmacklich mit einer sehr feinen Lammnuance.

Das dry aged Rib Eye Steak wird auf einem Holzbrett und mit einem scharfen Steakmesser serviert. Das Fleisch par perfekt gegart; außen schöne Röstaromen vom Grill und innen saftig medium zart mit einem tollen Fleischgeschmack.

Das Grill-Gemüse hat bestens harmoniert und war schön knackig-bissfest.

Weine von Christian Stahl kannst du im Roten Ross auch genießen.

Die einzelnen Aromen der Zutaten werden in der Küche wunderbar herausgearbeitet. Das ist insbesondere bei vegetarischen Gerichten ein Plus, und auch hier bekommst ein super Angebot. 

Im Herbst haben wir ein vegetarisches Menü genossen, das wirklich raffiniert war. Der erste Gang war ein lauwarmer Kohlsalat mit mariniertem Ziegenkäse und Apfel.

Der Amuse Bouche damals in der vegetarischen Variante mit Mozzarella-Kügelchen.

Das in der Küche gerne experimentiert wird, bewies die Tomatenessenz, in der Textur wie eine Consommé, aber mit dem vollen Tomatenaroma – herrlich!

Der Hauptgang war eine aromatische Offenbarung vegetarischer Art: Eine Lasagne vom Kürbis mit herbstlichen Gemüsen wie Wirsing und mehr, Pinienkernen, Rote Bete und Kresse. Eine Geschmacksvielfalt, bei der du echt kein Fleisch oder Fisch brauchst!

Das Dessert mit weißer Namelaka und Zwetschgeneis, Holundersaft und Schokoladenbiskuit erinnerte Betina an die Kirmes in ihrer Kindheit – aber nicht wegen dieser Zutaten, sondern wegen der kleinen Portion frisch gezauberter Zuckerwatte als Krönung 😊

Bei warmen Temperaturen sitzt und genießt es sich auch sehr chillig unter einem riesigen, schattenwerfenden Baum im schönen Garten.

Ein kleines, aber feines Frühstücksbuffet erfüllt jeden Wunsch; auch hier wird großen Wert auf Qualität und Regionalität gelegt. Die selbstgemachten Marmeladen und frisch gebackenen Kuchen begeistern besonders süße Frühstücker, für das Deftige kannst du dir Eier bestellen und die Wurst vom örtlichen Metzger genießen.

Unser dritter Übernachtungs- und Genusstipp ist der Landwehr Brauerei Gasthof in Reichelshofen.

Der Gasthof in einem großen, alten Fachwerkgebäude ist innen authentisch-fränkisch eingerichtet: Kachelöfen, dunkles Holz und mehrere, eher kleine Gasträume des Restaurants mit kleinen Nischentischen und warmen Licht überall machen Lust auf einen schönen Abend mit den fränkischen Charakterbieren der Brauerei.

Hier geht’s eher deftig und kulinarisch authentisch-fränkisch zu!

Eine richtig gute Küche serviert klassische Gerichte wie Sauerbraten und geschmorte Kalbshaxen, die von Rotkohl und Klößen/Knödeln begleitet werden – „nordwestbayerische“ Wohlfühlküche!

Auch ein simples Schnitzel mit Bratkartoffeln oder Kohlrouladen sind, wenn sie gut zubereitet werden, ein wirklicher Genuss.

(Für Betina) Unwiderstehlich: Zum Nachtisch ein Ofenschlupfer mit Eis 😉

Die Zimmer im Haupthaus, in denen wir bisher übernachtet haben, sind sauber und gediegen-gemütlich eingerichtet, atmen aber – und das ist charmant – durchaus ein wenig Zeitkolorit…Insbesondere die Kacheln in den Bädern mit Goldrandeinlage könnte auch schon der erste Bundespräsident Theodor Heuss gesehen haben, als er in den Fünfzigern zu Besuch bei Landwehr Bräu waren. Das tut dem authentischen Charme aber überhaupt keinen Abbruch, im Gegenteil, und das Bad ist auch völlig in Ordnung. Nachdem du dort frisch geduscht hast, erwartet dich ein umfangreiches, gutes Frühstück!

Der Landwehr Brauerei Gasthof in Reichelshofen liegt nur wenige Kilometer von der Autobahn A7 an der Alten Poststraße von Würzburg nach Rothenburg ob der Tauber und ist auch ein idealer Ausgangspunkt für einen Besuch in der „Mittelalter-Metropole“ – in 10 Minuten bist du mit dem Auto da. Tipp: Nicht zu spät am Tag dorthin fahren, sonst sind die Parkplätze an der Stadtmauer schnell voll!

Trotzdem solltest du dir Zeit für einen Besuch der Miniatur Eisenbahn-Anlage „Faszination Gotthardbahn“ schräg gegenüber der Landwehr Bräu nehmen. Auch wenn du sonst vielleicht weniger mit Modellbahn-Romantik am Hut hast: Es lohnt sich!

Die wahre Dimension der Anlage erschließt sich erst, wenn du die erste Treppe über die Gleise überquert hast.

Es macht nicht nur Kindern entspannenden Spaß, in die mit großer Detailtiefe, liebevoll gestalteten Anlage einzutauchen. Auch wir haben es genossen, die Zeit einfach mal zu vergessen und in den originalgetreuen Landschaften, die von viele Zügen durchstreift werden, viele kleine Szenen, Figuren und Gebäude zu entdecken. Das ist Wellness für Zeit, ein Ausklinken aus dem Alltag in besonderer Form und hat Burkhard an seine Kindheit erinnert, in der er natürlich auch Fahrdienstleiter bei der Spur 1 von Märklin war 😉

Rothenburg ob der Tauber ist natürlich ein wahnsinniger Touristen-Magnet, hier das Rathaus am großen Platz in der Mitte.

Das mittelalterlich erhaltene Städtchen ist quasi ein riesiges Freiluftmuseum, das von seiner Stadtmauer umzäunt ist.

Du siehst haufenweise fotoschießende Touristen aller Nationalitäten und Selfie- Queens (aber auch Kings 😉)

Auch uns hat das schöne, spätherbstliche Sonnenlicht zum Fotografieren animiert. 

Es sind eben immer wieder schöne Details und Blickwinkel in der schönen Kulisse zu entdecken.

Entsprechend groß ist das gastronomische Angebot

Hier haben wir vor einigen Jahren schon mal ganz ordentlich gegessen.

Eine Spezialität aus Rothenburg sind die sog. Schneeballen, ein herausfrittiertes Mürbegebäck, das früher den Hochzeitsgästen als Geschenk mit auf den Heimweg gegeben wurde, weil es recht lange haltbar ist.

Neben einem Foltermuseum kannst du jede Menge Mittelalter-Schnickschnack erleben 😊

Ein Weihnachts- und Einkaufserlebnis der besonderen Art bekommst du bei Käthe Wohlfahrt. In dem „Weihnachtsgedönsladen“ wie Burkhard etwas despektierlich sagte, kannst du das ganze Jahr über Weihnachtsdekoration einkaufen.

Du findest dort ausgefallenen und kitschigen Schmuck, Nußknacker und Räuchermännchen, Figuren und Holzschnitzereien. Das Angebot ist auch auf den Touristenstrom ausgelegt…wer´s mag, wird selig 😊

In derselben Straße etwas weiter unten haben wir vor vielen Jahren im Hotel „Gotisches Haus“ übernachtet. Das durch die Bank mittelalterlich gestaltete Hotel hat uns jedenfalls damals gut gefallen. Schau es dir auf der Homepage an.

Ach, und gegenüber, im Herrnschlösschen Hotel, haben wir mal einen netten Aperitf genossen. In dem wunderschönen Garten, der ein wenig an eine Mischung aus klösterlichem Kräutergarten und Renaissance-Park erinnert, kannst du abseits vom Touristentrubel in Ruhe genießen. 

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